Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Gespräche rund um die Konzerte und sonstigen Auftritte von Libera

Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon mawi » Samstag 13. Januar 2018, 14:20

Filiarheni hat geschrieben:Wir wurden erhört. Soon hieß in diesem Fall sehr soon! Der Ticketverkauf beginnt am kommenden Mittwoch, 17. Januar, um 10:00.



Da warst Du jetzt 6 Minuten schneller.

10:00 Uhr ist natürlich London-Zeit, hier ist es dann bereits 11:00 Uhr. Nicht dass sich jemand wundert. ;)
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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon Filiarheni » Samstag 13. Januar 2018, 15:41

mawi hat geschrieben:Da warst Du jetzt 6 Minuten schneller.

Hahaha, ja, ich war sogar anderthalb Minuten schneller als fan_de_LoK auf Twitter. :P :lol:


mawi hat geschrieben:10:00 Uhr ist natürlich London-Zeit, hier ist es dann bereits 11:00 Uhr. Nicht dass sich jemand wundert. ;)

Oh ja. Gut, dass Du daran erinnerst. Ich hätte es jetzt wirklich vergessen. :oops:
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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon Filiarheni » Freitag 19. Januar 2018, 20:19

Libera & Co. haben doch schon an Horrorfilmen mitgewirkt, richtig? So, dann wurde der jüngste jedenfalls am 17. Januar 2018 gedreht!

Es war schrecklich! :shock: :evil: :roll:

Plätze auswählen ging grade noch. Aber auf dem Weg zum nächsten Schritt lief die Sanduhr ... lief und lief ....... und lief .... und noch ein bisschen länger ... lief immer noch ... und lief, lief, lief ... ich sage doch Horrorfilm! Zweitgerät und Zweittab parallel, überall dasselbe. Telefon - Anrufbeantworter. Computer/Tablet: Error auf allen Seiten. Von vorne. Dasselbe. Error. Panikanfälle. Von vorn. Sitzplan lädt nicht mehr. Sanduhr läääääääääuft. Error.

Dann brach die Seite zusammen.

Auf Libera Dreams (wer noch nicht genug hat, lese bitte die gesammelten Werke da) wurde geklagt, dass es 2017 genauso war. Hm, das habe ich genau andersherum erlebt, aber vielleicht hatte ich nur mal ein glückliches Händchen, jedenfalls lief damals alles glatt durch, nachdem der Verkauf mit 20 Minuten Verspätung endlich anfing.

Vorgestern jedenfalls, kurz vor halb elf, lief die Seite nach ständigem Versuchen wieder, aber bis dahin war es wirklich nervenzerreißend. Manche konnten so lange nicht warten und mussten aufgeben, was den anderen wiederum nutzte, da ihnen weniger in die Quere kamen, aber das ist ja nun nicht Sinn der Sache. Sollte Ely Libera noch einmal beherbergen, müssen sie etwas ändern.

(Und ich gebe ganz grundsätzlich zu: Wenn es zunehmend derart schwer ist, vernünftige Tickets zu bekommen, fällt mir das Kreieren neuer Libera-Fans schwer.)

Ich bin glücklich mit meinem Platz, aber ich hatte auch enormes Glück, es war ein Zufall. :D
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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon mawi » Sonntag 21. Januar 2018, 18:00

Da soll noch einmal jemand über Ticketsource schimpfen. ;)

Ich nehme an, die Software der Ely-Cathedral ist selbst gestrickt und hat gewöhnlich mit maximal einem Käufer in 10 Minuten zu tun.
Tja, wenn dann 100 Leute gleichzeitig kaufen wollen, dann zeigen sich Zeichen leichter Überforderung.
Und auf der anderen Seite geraten die ruhigsten Menschen in Panik und werden extremen Stress ausgesetzt.

Wenn nach einem Tastendruck nichts mehr ging half "neu laden" der Seite weiter. Dann war sie schnell wieder verfügbar.
Nur genau das traut man sich ja nicht, wenn man irgendwelche Auswahlen getätigt hat. Ich hatte auch Glück.
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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon Filiarheni » Samstag 14. April 2018, 21:53

Offensichtlich muss ein weiteres Libera-Konzert in Ely her, wenn das kommende Mai-Konzert vorbei ist. Denn es bestehen Aussichten, dass der Ticketverkauf in Zukunft besser klappt, und da möchte man den Bestelllprozess ja auch einmal entsprechend genießen. Ely Cathedral hat nämlich gestern Folgendes getwittert: "Advance notice: We are pleased to be moving over to a brand new Box Office system next week."
https://twitter.com/Ely_Cathedral/statu ... 7304993793

Und hier die derzeitige Auslastung, vier Wochen vor dem Konzert:

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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon Filiarheni » Sonntag 22. April 2018, 20:47

Falls jemand den Gedanken an Ely aufgegeben hat, weil er keine gute Karte mehr bekommen hat: Ich habe ein überzähliges Ticket namens H5.
Das ist die 6. und letzte Reihe des Premiumbereichs (nicht die 8., weil es diesmal keine Reihen A und B gibt).

Wer Interesse hat, melde sich gerne! :)

Auslastung jetzt, knapp 3 Wochen vorher:
https://www.elycathedral.org/events/libera-in-concert
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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon mawi » Sonntag 6. Mai 2018, 06:24

In sechs Tagen ist es soweit. Plätze gibt es noch im hinteren Block, aber die werden sicher auch noch verkauft.

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Und hier noch das Poster zu Konzert

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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon Filiarheni » Mittwoch 16. Mai 2018, 18:36

Unbeschreiblich schönes Konzert, das beste all meiner bisherigen fünf! Bericht folgt.
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Re: Frühlingskonzert am 12. Mai 2018 in Ely

Beitragvon mawi » Dienstag 22. Mai 2018, 17:49

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LIBERA – Konzert in Ely am 12.05.2018

„In Paradisum“, so in etwa kann ich den Zeitraum während des Konzertes in der Ely-Cathedral beschreiben. Zuvor war ich mehr als „Wayfaring Stranger“ in und um Ely unterwegs, hörte „From a Distance“ bei den Proben zu und fand alles insgesamt sehr „Joyful, Joyful“. Dabei bleibt die Musik und die Art und Weise wie sie realisiert wird immer noch ein wahres „Mysterium“.

Bevor es nun arg kitschig wird gehe ich zurück auf den Tag vor dem Konzert, nennen wir ihn „Tag der Anreise“. Ich hatte vor ein paar weitere Tage in England zu verbringen und wollte aber auch nicht die Unterkunft wechseln. Meine Wahl fiel auf das beschauliche Heimatstädtchen des Kapitäns und Entdeckers George Vancouver, King's Lynn. Die nach ihm benannte Stadt in Kanada ist etwas größer. Die Verbindung zwischen King's Lynn und Ely ist ideal, so dass ich am Samstag nach einer halben Stunde Zugfahrt gegen Mittag Ely erreichte. Als ich mein Ticket in der Kathedrale abholte kam mir bereits ein bekanntes Fangesicht entgegen. Draußen entdeckte ich dann auch den ein oder anderen, so dass ich mich dann lieber im Gewusel der Einkaufsstraße versteckte, bevor ich ein Stück den Fluss hoch- und runterwanderte und bei einsetzendem Regen ein Antiquitätengeschäft besuchte. In einer versteckten Seitengasse fand ich noch einen halbwegs trockenen Platz um ein Craftbeer zu genießen bevor ich erneut in Richtung Cathedral aufbrach. Libera war bereits eingetroffen und die Proben rückten näher. Das wollte ich mitnehmen, wenn es ging. Es ging, natürlich nur gegen zusätzlichen Eintritt, als Kirchenbesichtigung getarnt.

Die Proben waren gekürzt und beschränkten sich auf ein paar Lieder und die ein oder andere Rede, wobei die Proben möglicherweise später noch einmal aufgenommen wurden. Aber sie waren sehr interessant, hörten wir doch ein neues Lied und bekannte Lieder auf andere Weise. Was genau hatte es damit auf sich? Wir sollten es bald erfahren.

Eine Stunde vor dem Konzert. Wenn ich im Eingangsbereich einen Promotionstand sehe, dann kann ich daran nicht einfach vorbeigehen. Ich erwartete eigentlich nichts zu finden was mich wirklich interessierte, denn im Prinzip habe ich doch alles. Aber dann lagen da die weißen Hoodies mit dezentem Libera-Logo. Muss man ja nicht unbedingt draußen tagen, wärmt auch zu Hause. Bei der Gelegenheit wanderten auch noch zwei CDs mit in den Warenkorb. Und natürlich ein signiertes Programmheft. Hätte ich dort gleich aufmerksam reingeschaut, dann hätte ich auch die Ankündigung für die neue CD „Beyond“ bemerkt, die in Kürze erscheinen soll. So aber blieb der irgendwo gelesene Hinweis erst einmal ein Gerücht.

Mit Beifall wurde Robert Prizeman bedacht, als er versuchte möglichst unauffällig seinen Platz am Dirigentenpult einzunehmen. Das Licht ging aus und, nein, nicht Libera, sondern die Flötistin Eimear McGeown betrat die Bühne. Da ich zumindest auf die ersten Seiten des Programmheftes geschaut hatte wusste ich auch warum. Mit der von ihr eingeleiteten Melodie begann Mysterium. Während leise die ersten gesummten Töne erklangen betrat der Chor, der zuvor seitlich hinter der Bühne gewartet hatte, von beiden Seiten die Bühne. Jetzt bitte kein Beifall... Die mystische Atmosphäre des Liedes wurde jäh unterbrochen, als sozusagen am Höhepunkt des Liedes dieses ohne Vorwarnung in Joyful Joyful überging. Ich muss offen zugeben, dass ich ohnehin kein Freund davon bin Lieder zu verbinden. Aber dem Mysterium fehlte damit ein ganz elementarer Teil, denn gerade durch den Schluss und Ausklang des Liedes wird seine Wirkung erst komplett. Ein Mysterium bleibt auch immer noch, wer denn eigentlich die sich aus dem Chor lösende hohe Melodie gesungen hat. Aussagen anderer benennen immer Leo, den ich tatsächlich auch von einem Punkt hinter der Bühne zum Chor zurückkehren sah, bzw. wie er sich rechts wieder dazugesellte. Bei den Proben meinte ich jedoch Taichi links hinter der Bühne auf einer Stufe der Kanzel ausgemacht zuhaben. Gleichzeitig konnte ich ihn nicht im Chor entdecken. Während des Konzertes konnte ich die Kanzel nicht sehen, aber gleichzeitig Taichi auch nicht im Chor ausmachen. Kurze Zeit später jedoch, als Joyful, Joyful in unveränderter Formation gesungen wurde, stand Taichi direkt vor mir im Chor. Kann ich so blind gewesen sein, oder waren es tatsächlich zwei Stimmen, die von hinten erklangen? Ich kann mich erinnern, dass in Berichten einer früheren Generation bei Mysterium Stefan und Ralph benannt wurden.

Nach Joyful Joyful jedenfalls begrüßten Alex Gula und Peter Kielty das Publikum und stellten Libera vor.

Als nächstes erklang ein Lied, das wir schon bei den Proben hören konnten und das uns zumindest vom Titel nicht unbekannt war. Aber hinter „In Paradisum“ verbarg sich nicht das von CD bekannte, sondern ein anderes, neues Lied, welches von Rocco Tesei als Solisten gesungen wurde. Wenn ich irgendwann schon einmal geschrieben hatte, dass es Spaß gemacht hat, einen bestimmten Solisten singen zu sehen, so trifft dieses auf Rocco definitiv auch zu. So wie er dasteht, gleichzeitig konzentriert und andächtig, nein, ich kann es nicht beschreiben. Gabriel Collins stimmte an einigen Stellen mit in den Solopart ein. Beim ersten Mal gab es noch kurz zuvor einen Blick von Rocco zu Gabriel, danach war dies anscheinend nicht mehr nötig.

Zum nächsten Lied knieten sich alle hin. Alle bis auf einen: einer der Kleinsten, Daniel White, blieb vorne als Solist für „The Prayer“ stehen. Vielleicht, weil man ihn sonst gar nicht mehr gesehen hätte. „The Prayer“ verbinde ich mit Isaac, den ich schmerzlich vermisst habe. Das erste Konzert ganz ohne ihn. Daniel White, übrigens gerade mal 9 Jahre, sang sehr überzeugend und irgend etwas an seiner Stimme erinnerte sogar an wenig an Isaac.

War das Mikro an? Diesmal ja. „Stay With Me“ erklang diesmal mit deutlich hörbarer Stimme von Oliver Mycka (wie ich jetzt weiß, gesprochen Müzka) und mit Vokalisen von Samuel-Francis Collins, wenn ich einem anderen Forum Glauben schenken darf. Ich hatte Leo unter Verdacht aber ehrlich gesagt gar nicht so genau drauf geachtet.

Victor Wiggin und Alexandre Menuet stellten sich vor und berichteten ein wenig über die Roben und die Reisen, dabei blieb Alexandre, nachdem er die Größe der Kapuze demonstriert hatte so verdeckt stehen. Als Victor einige Schauplätze der Reisen aus dem letzten Jahr erwähnte ergänzte die Kapuze mit etwas gedämpfter Stimme: „and Bournemouth“. Sicherlich nicht der international bedeutendste Platz auf Erden, aber auch dort waren sie, wenn auch nicht zu einem Konzert.

Merlin bezog Stellung für das „Ave Maria“. Aber es war nicht das zuletzt veröffentlichte Ave Maria von Schubert, so hoch hätte er nicht singen können. Vielmehr handelte es sich um die Version von Robert Prizeman, in etwas abgewandelter Form. Ein Lied zum Eintauchen.

„How Great Thou Art“ wurde in bekannter Qualität von Alex Gula gesungen, der sicherlich und leider auch nicht mehr allzu lange im Kreise der Solisten bleiben wird.

Auch etwas modifiziert, um nicht zu sagen komplett neu arrangiert, erklang Voca Me, mit exakt gesungenen Vokalisen von Leo Barron. Ich habe nach dem Bandsalat eines irgendwann vorangegangenen Konzertes genau darauf geachtet, es war tatsächlich jeder Ton an der richtigen Stelle. Damit möchte ich natürlich keine Kritik an dem damaligen „Unfall“ üben, denn ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist solche Melodien zu singen. Und wehe, man wird dann am Anfang durch irgendetwas aus dem Tritt gebrachte. Also, super gemacht Leo!

Koji Shinokubo und Daniel White bauten sich vor dem Publikum auf. Koji stellte sich kurz vor und tat dann gleiches mit seinem großen Bruder. Dabei zeigte er vom Publikum aus gesehen nach links, wo Taichi jedoch gar nicht stand. Dieser sprang dann rechts aus dem Chor hervor und winkte (und lachte). Daniel stellte sich ebenso vor, erwähnte sein zartes Alter von neun Jahren und dass es sein erstes volles Konzert wäre (und das gleich mit Solo), woraufhin das Publikum einen Extrabeifall zollte. Nun wurde noch die Pause angekündigt, grinsend erklärt wie sehr sie doch beim Trinken aufpassen müssen um nicht die sauberen weißen Roben zu bekleckern. Wahrscheinlich gibt es nur Wasser und Milch, das sieht man dann nicht. Ein Lied sollte aber noch folgen, mit den Worten: zuvor segeln wir noch weg. Klar „Orinoco Flow“. Das Lied war toll gesungen, wie immer eigentlich und besonders am Ende fand ich es sehr nett, wie man gut hören und sehen konnte, wie auch die Kleinsten in das Geschehen dieses Liedes eingearbeitet wurden. Die Choreografie hingegen fand ich stellenweise etwas zu hektisch, da sich die einzelnen Gruppen recht schnell aufeinander zu oder voneinander weg bewegten.

Pause

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Die Nacht zum Tage machen, das kann man symbolisch auch mit „I am the Day“, welches nach der Pause von Alex Gula, Oliver Mycka und Peter Kielty angestimmt wurde. Bei dem sanften Beginn des Liedes vergesse ich immer, welche Intensität es bis zum Ende hin entwickelt. Interessant war eine Stelle vor der letzten Strophe, als Leo eine kurze Folge hoher Töne sang und kurz darauf Alexander Montoro mit tiefer Stimme antwortete. Konnte ich gut sehen, da die Sänger seitlich und Alexander direkt in Blickrichtung stand. Früher war er für die hohen Töne verantwortlich, so ändern sich die Zeiten.

Tadhg Fitzgerald und Alexander Gula hielten die nächste Rede über Moose und verrieten dabei die geplanten Reisen für dieses Jahr. USA, Japan und Moskau. Bournemouth wäre mir hier jetzt lieber gewesen.

Merlin durfte nun sein zweites Solo singen, „From A Distance“. Wie lange wird er noch dabei sein? Schwer zu sagen, denn während des Liedes stellte ich mir die Frage nicht.

„Salva Me“, mit diesem Lied verbinde ich klanglich perfekte Salvas von Gabriel, der aber inzwischen dafür nicht mehr zuständig ist. Auch hier hatte ich nicht so darauf geachtet, oder es wieder vergessen. Ich dachte Leo wäre es, aber andere sind sich einig, dass Oliver Watts-Rodriguez die Salvas gesungen hat. Wie auch immer, es bleibt eines meiner Lieblingslieder.

Ich weiß nicht, ob ich in der Zeit ein Nickerchen gehalten habe oder einfach gedanklich beim vorangegangenen Lied hängengeblieben bin, aber von Amazing Grace habe ich nicht viel mitbekommen. Wie ich nun lesen musste hat Peter Kielty den Solopart gesungen. Wirklich, ich habe es irgendwie verpasst. Schade!

Bei der folgenden Rede von Peter war ich auf jeden Fall wieder dabei. Wieder einmal wurden die vielen verschiedenen Nationalitäten der Kinder bzw. Ihrer Familien erwähnt und die Kinder stellten sich in Muttersprache vor und sagten noch etwas dazu.

Seit den Proben habe ich gespannt auf das „Sanctus“ gewartet und nun war es soweit. Gespannt deswegen, da es eine Variation werden sollte, mit einer bereits bekannten Melodie, die man aber lange nicht gehört hatte. Die Melodie bezieht sich auf das Sanctus II vom Album Luminosa, aber es war nicht das Sanctus II sondern eine neue Variante des Liedes. Robert Prizeman hat die im Sanctus II zum Ende hin gesungene Melodie aufgegriffen und als zentralen Punkt des Liedes eingebaut, wobei nun jedoch Text zu der Melodie gesungen wird. Im übrigen, zumindest meiner Meinung nach, eine der schönsten Melodien im großen Repertoire von Libera überhaupt. Bei den Sanctus konnte ich gut sehen, wie Taichi mit anderen das Sanctus begann, während am Ende des langgestreckt gesungenen Wortes Oliver Watts-Rodriguez alleine den Ton nach oben zog.

Optisch sicher der Höhepunkt des Konzertes war „Wayfaring Stranger“. Dabei stand Alex Gula in der Mitte der Bühne, aber nicht vorne, während der Chor links und rechts stand und förmlich einen Weg bildete. Dabei wurde Alex direkt von hinten angestrahlt, so dass ein heller Schein seinen Kopf umgab. Akustisch natürlich auch ohne Fehl und Tadel.

Überraschend tauchte „Eternal Light“ im Programm auf, dass prinzipiell auch zu meinen Favoriten gehört. Benedict Bywater durfte sich hier als Solist beweisen und ließ an seine gesanglichen Qualitäten keine Zweifel aufkommen. Oliver Watts-Rodriguez soll auch hier für höhere Töne zuständig gewesen sein, ich habe es jedoch nicht mitbekommen.

Johnny Gardner trat nach vorne um das letzte Lied anzukündigen und dem Publikum für das zahlreich Kommen auch aus großer Entfernung zu danken. Johnny hat sicherlich das markanteste Gesicht im Chor, zumal er der einzige Rotschopf ist. Und er hat eine angenehme klare und flüssige Aussprache.

Doch vor dem letzten Lied folgte „Nearer My God to Thee“, das A-Capella von sechs Sängern gesungen wurde. Dabei begann der linke Flügel mit Merlin, später setzte Ben mit ein, gefolgt von Alex Gula. Unterdessen kämpfte auf der rechten Seite Rocco tapfer gegen eine Schluckauf an, der allerdings recht hartnäckig und auch noch präsent war, als Rocco dann singen musste. Unweigerlich war er dann auch in einer kurzen Pause zu hören, bis zum Ende des Liedes dann aber vergessen. Rocco meisterte das Schlusssolo ohne weitere Zwischenfälle. Nach dem Lied gaben sich Roco und Leo in der Manier der heutigen Jugend verdeckt die Faust, als Gratulation für das gelungene Solo, oder auch den überstandenen Schluckauf. Alex Montoro stand übrigens auch noch mit auf der rechten Seite.

Rocco und Alex Gula übernahmen bei dem abschließenden Lied „Libera“ die Aufgabe für den Solopart und schon war ein wirklich wundervolles Konzert wieder zu Ende. Zumindest fast, denn es gab ja noch eine Zugabe. Und wenn der kleine Romeo mit der großen Flöte nach vorne kommt, dann kann es ja nur „Smile“ sein. Passend dazu gesellte sich das fröhlichste Gesicht des Chores als Solist dazu, Victor Wiggin. Zumindest ihm gegenüber brauchte Robert kein Zeichen zum Lächeln geben. Und singen kann Victor auch sehr gut. Überhaupt, die Solisten sind aktuell alle sehr gut und auch wenn voraussichtlich der ein oder andere Solist bald einem anderen Platz machen muss, so sind doch momentan genügend gute Solostimmen verfügbar, selbst bei den Kleinsten.

Nun muss ich noch irgendwo Mathias Montoro einbauen. In meinen Notizen konnte ich gerade noch festhalten, dass er bei einem Lied die hohen Noten sang, nur bei welchem Lied? Im Bericht von John45 im Forum Libera-Dreams fand ich einen Hinweis zu „From A Distance“, nur scheinen andere Besucher anderes bemerkt zu haben. Tja, irgendwo war er aber beteiligt.
Es wurde Zeit die Kathedrale zu verlassen und in das Kühle Nass vor dem Gemäuer zu treten. Ein paar Tage England standen ja noch bevor.


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